15 Apr

Wolfgang Blau über die Zukunft des Internets (VIDEO)

Wolfgang Blau spricht vor Parlamentariern der Enquete-Komission Internet und Digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages über Status und Zukunft des Internet. Ein absolut hörenswerter Vortrag mit guten, wenngleich auch nicht neuen Argumenten.

KategorienAllgemein
Tags:
13 Jan

Peter Kruse über die Internetrevolution

Das Video von Peter Kruse wandert schon seit einigen Tagen durchs Netz. Da ich die Aussagen von ihm jedoch vollkommen unterschreibe, möchte ich es gerne in meinem Blog aufnehmen. Vielleicht hat es der eine oder andere auch noch nicht entdeckt. Man kann nur hoffen, dass sich die Bundesregierung die Worte von Peter Kruse zu Herzen nimmt, zumindest ein wenig. Momentan empfinde ich die Politik sehr weit weg von der eigentlichen ‘Internetrealität’. Ohne dieses Verständnis werden wir auch in Zukunft keine sinnvolle, alltagstaugliche Gesetzgebung erwarten können.

20 Dez

Präsentation zum Wandel der Kundenbeziehung

So you want to be customer centric?

View more presentations from Futurelab
KategorienKundenkommunikation
Tags:
20 Dez

Warum eine Social Media Strategie nicht über Nacht entsteht…

„Wir sind jetzt auf Facebook, um mit unseren jüngeren Kunden in Kontakt zu treten“. Außerdem ist die Personalabteilung auf Xing unterwegs. Gerade überlegen wir, ob wir nicht auf twittern sollen. Was meinen Sie?“

ZielWenn Unternehmen nach ihrer Social Media Strategie gefragt werden, hört man allzu oft, auf welchen Kanälen man schon präsent sei. Strategie bedeutet einen Account bei Facebook, Twitter, Xing & Co. zu haben. Die Entwicklung einer Strategie impliziert jedoch weit mehr, als die reine Entscheidung für einen oder mehrere Kanäle. Zum Beispiel, sich zunächst einmal zu überlegen, was möchte man überhaupt erreichen? Und wen möchte man erreichen?

Vielleicht ist dieses nicht vorhandene Wissen auch die Erklärung dafür, warum viele Erwartungen nicht erfüllt werden. Weil Unternehmen konzept- und ziellos in Social Media umherirren – und die Zielgruppe sich vielleicht gar nicht auf Twitter, Facebook, Xing & Co. tummelt?

Verirren Sie sich nicht im Social Media-Dschungel!

Es gibt eine Vielzahl von Diensten in der Social Media Welt. Jeder dieser Dienste wird unterschiedlich genutzt. Facebook und YouTube sprechen wohl noch am Ehesten die breite Masse an. Bei Twitter und Google Plus wird die Zielgruppe schon spezieller. Dann gibt es ergänzende Dienste, wie Slideshare, Delicious, Flickr, Scribd, und viele mehr.

Im Umkehrschluss bedeutet das nicht, dass jedes Unternehmen per se eine Facebook-Seite eröffnen muss. Es gibt für ganz unterschiedliche Zielsetzungen verschiedenste Varianten. Niemand muss alle Dienste bespielen. Es geht vielmehr darum, die richtigen Kanäle für sich zu entdecken, eine kanalspezifische Strategie samt Themenkonzept zu entwickeln und die entsprechenden Ressourcen für die Content-Produktion und das Community-Management bereitzustellen.

Priorisieren Sie Ziele & Zielgruppen

Schauen Sie sich erst einmal Ihre Zielgruppe ganz genau an? Auf welchen Plattformen erreichen Sie diese? Bei ganz unterschiedlichen, anvisierten Stakeholder-Gruppen gilt es, diese zu priorisieren. Mit welcher Gruppe möchte Sie wie oft in Kontakt treten und welche Kanäle helfen Ihnen bei der Ansprache.

Gleichzeitig geht es darum, sich zu überlegen, welche Ziele mit dem Social Media Engagement verfolgt werden sollen. Wollen Sie mehr Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen? Wollen Sie Themen in der medialen Öffentlichkeit positionieren? Wollen Sie Ihre Reichweite vergrößern? Jeder Unternehmensbereich kann seine ganz eigenen Ziele verfolgen.

All diese Überlegungen, die in Ansätzen ein strategisches Fundament für Social Media bilden, sollten kompetent von Ihnen getroffen werden – und das geht nicht über Nacht. Lassen Sie sich Zeit, um den Rahmen zu bilden. Themen, Zuständigkeiten, Strukturen und Prozesse müssen entwickelt werden. So gehen Sie zwar langsamer, aber dafür mit einem klaren Ziel den Weg in die Social Media Welt.

Foto Credit: Sharon.Schneider

KategorienSocial Media
Tags:
06 Dez

Social Media und der menschliche Faktor

Meine These: ein üppiges Budget, jegliche Programmierkunst, sämtliche ausgefallenen Ideen – all das sind nur Rahmenbedingungen für Social Media Kommunikation. Im Mittelpunkt: die Menschen. Denn nur mit den Menschen, die Social Media leben und begreifen, ist ein Social Media Auftritt eines Unternehmens von Erfolg gekrönt. Diese Menschen zu finden und für die Kommunikation in den virtuellen Sphären zu gewinnen, ist die wohl wichtigste Herausforderung für Unternehmen. Und der Kampf hat längst begonnen.

Screenshot Jochen maiGestern wurde das Geheimnis gelüftet: Jochen Mai, der erfolgreiche Journalist der Wirtschaftswoche und gleichzeitig Blogger bei Karrierebibel, wird Social Media Manager bei Yello Strom. Mit dem erfahrenen Social Media Profi hat das Energieunternehmen einen feinen Coup gelandet, denn er ist gut vernetzt in der Social Media-Branche, ist erfahren im Umgang mit den Tools und Taktiken und man kann ihn mit Recht als Influencer bezeichnen. Er ist nicht der einzige Social Media-Experte, der in letzter Zeit eine neue Herausforderung angenommen hat. Auch Carmen Hillebrand, erfolgreiche Markenbotschafterin für Vodafone, entschied sich vor einigen Wochen, nun für Metro Cash & Carry Deutschland Social Media zu betreiben.

Viele Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass Social Media ohne personelle Ressourcen zum Scheitern verurteilt ist. Und ganz im Gegenteil: Wer als Unternehmen einen gut vernetzten Markenbotschafter beschäftigt, profitiert davon ungemein:

  • Unternehmen wirken sehr viel authentischer und menschlicher in der Kommunikation
  • Markenbotschafter sind gut vernetzt und können so aktuelle Trends und Schwingungen im Markt aufspüren. Und auch potentiell kritische Issues bleiben ihnen nicht lange verborgen.
  • Sie können in den persönlichen Dialog mit Kunden und Interessierten treten und somit Marktforschung betreiben. All das, was sie lernen, kommunizieren sie intern an die richtigen Abteilungen
  • Markenbotschafter können auch im Unternehmen Aufklärung und Sensibilisierung betreiben und somit für das Social Media-Engagement werben.

Letztlich können nur die Menschen, die Social Media verantworten, eine vielfältige, authentische und glaubhafte Dialogkultur verankern. Niemand möchte gerne mit anonymen Marken kommunizieren. Vielmehr möchten wir ein Bild vor Augen haben, wer uns gegenüber sitzt. Und deswegen sollten sich Unternehmen schleunigst auf die Suche machen, wer sie in Social Media authentisch vertreten kann.

04 Dez

Die Social Media Revolution …

… ist längst da und geht auch nicht mehr weg. Trotz allem habe ich das Gefühl, dass es immer wieder Zahlen & Fakten geben muss, die dies unter Beweis stellen. Leider sind viele Zahlen zu Social Media aus dem amerikanischen Raum; nichtsdestotrotz hat dieses Video seine Berechtigung in diesem Blog und beeindruckt einmal mehr hoffentlich nicht nur die Social Media-Beraterschaft. Viel Spaß beim Anschauen.

KategorienSocial Media
Tags: ,
04 Dez

Sichern Sie sich Ihre Social Media-Accounts rechtzeitig

3984515835_fe8740f476Vor einiger Zeit wurde viel über einen Fake-Account bei Twitter diskutiert: Zusätzlich zum bekannten Account @telekom_hilft gibt es eine Parodie, die unter @telekom_hiIft zu erreichen ist. Der Unterschied ist eigentlich nicht zu erkennen. Anstatt des „L“ wird einfach ein großes „I“ geschrieben. Erst anhand der Biographie und den Antworten wird die Parodie sichtbar.  Ob die Telekom in diesem Fall mit Humor oder ihren Anwälten reagiert, ist bislang noch nicht bekannt.

Das Problem mit dem Fake-Account bringt mich jedoch zu einem ganz anderen Problem, das viele Unternehmen nicht ganz auf dem Schirm haben: die Accountsicherung. Was ich damit meine? Eigentlich ganz einfach: Auch wenn Unternehmen auf die Social Media-Kommunikation verzichten, bzw. nur einzelne Kanäle nutzen, sollten Sie doch den Markennamen bereits bei allen Kanälen – soweit möglich – sichern. Natürlich haben Sie Vorteile, wenn Sie die Markenrechte  besitzen. Und die Erfahrung zeigt, dass die meisten Versuche, den Markennamen als Accountname übertragen zu bekommen, auch von Erfolg gekrönt sind. Nichtsdestotrotz erspart man sich jede Menge Querelen, Stress und unnötige Zeit, wenn man rechtzeitig zumindest die Accountsicherung betreibt.

Auf Facebook können Sie eine Seite registrieren. Dann ist es wichtig, dass Sie auch die Vanity URL dazu bekommen, wie z.B. www.facebook.com/markenname. Bei manchen Seiten funktioniert das sofort, manchmal benötigen Sie aber auch 25 Fans, um die Vanity URL zu sichern. Wenn Sie die Seite noch nicht aktiv nutzen wollen, dann sammeln Sie die 25 Fans und schalten die Seite am besten dann wieder unsichtbar.

Auf Twitter können Sie sich jeden beliebigen Benutzernamen aussuchen – sofern dieser noch verfügbar ist. Alternativ müssen Sie Kontakt mit Twitter aufnehmen.

Bei Google+ sind aktuell noch keine Vanity URLs verfügbar. Wenn Sie dort also eine Seite anlegen, ist noch nicht gewährleistet, dass Sie auch wirklich als einzige dort unterwegs sind. Denn auch der Seitenname darf frei gewählt werden. Sucht man auf Google+ beispielsweise nach Coca-Cola, findet man dort jede Menge Seiten, die von Fans angelegt worden sind. Hier muss sich Google noch etwas einfallen lassen, um offizielle Seiten zu kennzeichnen.

Da solche Entscheidungen nicht in Stein gemeißelt sein müssen, empfiehlt es sich, die entsprechende Accountsicherung zu betreiben. Eine rechtliche Betrachtung von Markenrechte in Social Media finden Sie übrigens bei Nina Diercks im Blog.

Foto Credit: the|G|â„¢

the|G|â„¢
12 Nov

Vertrauen in die Mitarbeiter

Für Unternehmen bedeutet Social Media in erster Linie, mit ihren Stakeholdern in Dialog zu treten. Und zwar öffentlich im Netz – auf Facebook, Twitter, in Blogs, etc. Es geht weg von der 1:1 Kommunikation per E-Mail oder Telefon, hin zur 1:many Kommunikation. Heute kann jeder einen Dialog zwischen Unternehmen und Kunde / Konsument / Interessent lesen und beurteilen. Wie ist das Auftreten des Mitarbeiters gegenüber der Community? Wie ist sein Tonfall? Kann er seinen virtuellen Gesprächspartner zufrieden stellen oder bekommt dieser eine nichts aussagende Standard-Antwort ohne Nutzwert?

Der Dialog mit Kunden wird demzufolge immer wichtiger – weil eben alle mitlesen können. Was es dazu jedoch braucht, sind geschulte Mitarbeiter für den Kundendialog – ob nun aus Marketing, PR oder dem Kundenservice selbst. Mitarbeiter, die die Mechanismen des Social Web verstehen und anwenden können. Die wissen, wie man auf Facebook und wie man auf Twitter kommuniziert. Die wissen, wie sie mit unzufriedenen Kunden umgehen können. Aber genauso braucht es Mitarbeiter, die überhaupt reagieren dürfen – ohne dass ein langwieriger Freigabeprozess auf sie wartet. Entscheidend ist also letztlich das Vertrauen der Geschäftsleitung in die Social Media-Kommunikatoren. Und dieses Vertrauen ist leider in vielen Unternehmen immer noch Mangelware.

10 Nov

Das Ende der Anonymität – punkten Sie mit Persönlichkeit

1204911091_b009f477afUnser tägliches Miteinander ist geprägt von persönlichen Interaktionen. Wir führen Dialoge, wir diskutieren, wir tauschen uns aus. Das war schon immer so.  Doch dann kam das Internet, das alles verändert hat. Plötzlich führten wir Dialoge im World Wide Web. Wir tauschten uns aus – in Koch-Communities, im Brigitte-Forum oder über Aktien und Wertpapiere. Jeder konnte frei seine Gedanken austauschen. Denn online war jeder von uns plötzlich einer von vielen. Wir schwammen mit zigtausend anderen im selben Meer. Im Schutze der Anonymität war und ist es besonders einfach, sich über persönliche und vielleicht hoch sensible Dinge auszutauschen. Ungezwungen und ohne Ressentiments.

Vor einigen Jahren kam eine neue Facette der Kommunikation hinzu. Die sozialen Netzwerke begannen zu wachsen und mehr und mehr Mitglieder an sich zu binden. Das veränderte vieles. In den AGBs dieser Netzwerke wird jeder Nutzer dazu aufgefordert, sich mit echtem Namen zu registrieren. Adieu Anonymität.

Das macht vielen Menschen Angst. Viele haben Bedenken, zu viel von sich preiszugeben, oder andersrum, von den fremden Diensten ausspioniert oder ihrer Daten beraubt zu werden. Datenschutz ist das wohl am häufigsten diskutierte Thema im Kontext Facebook. Doch letztlich hat die vor allem von den Medien geführte Debatte keineswegs die mittlerweile 20 Mio. Deutschen davon abgehalten, sich bei Facebook zu registrieren.

Ein wenig Skepsis ist durchaus berechtigt. Die wirtschaftlichen Interessen sind sicherlich in vielen Aspekten konträr zum dem, was die Nutzer wollen. Doch wer von den Vorteilen von Facebook profitieren will, muss sich dem Diktat eines Mark Zuckerbergs unterwerfen. Oder eben nicht. So einfach ist die Rechnung.

Doch wer Angst hat, zu viel preiszugeben, muss sich ebenso die Frage stellen: Wie privat ist Ihre Online-Kommunikation wirklich? Facebook kennt nur die Daten, die Sie veröffentlichen. Ob ich Fotos hochlade, eine Statusmeldung veröffentliche oder einen Kommentar hinterlasse, nichts ist wirklich privat. Und nichts ist wirklich sicher. Sicherheit im Netz sollte immer unser höchster Anspruch sein. Doch in der Realität müssen wir unsere Onlinekommunikation eher pragmatisch sehen.

Das Ende der Anonymität. Punkten Sie mit Persönlichkeit – so lautet der Titel. Denn nur wer aufhört, sich zu verstecken, kann die eigene Online-Reputation beeinflussen. Dazu gehört viel Mut. Denn alle Inhalte, die Sie mit Ihrem eigenen Namen veröffentlichen, tragen ein Stück weit zu Ihrer Online-Persönlichkeit bei. Wie einzelne Puzzleteile ergeben auch sie irgendwann ein Gesamtbild. Ob Sie Social Media beruflich oder privat nutzen, das macht nicht wirklich einen Unterschied. Zumindest die Google-Suche bringt alles auf einen Tisch.

Nutzen Sie Social Media pragmatisch, indem Sie sich jederzeit bewusst sind, dass es für alle Inhalte, die Sie veröffentlichen, keinen Radiergummi gibt. Es gibt Dienste, die Ihnen zwar versprechen, Ihre Vergangenheit zu löschen. Doch darauf würde ich nicht vertrauen. Und auch die Namensänderung durch Heirat ist etwas beschwerlich, wenngleich auch nicht ganz unmöglich.

Authentisch zu sein, ist eigentlich nicht schwer. Laut Duden bedeutet es, „echt zu sein, den Tatsachen entsprechend und daher glaubwürdig“. Wir alle haben es so satt, mit anonymen Marken zu sprechen. Social Media ist die große Chance, wieder das persönliche Miteinander zu pflegen.

Hören Sie auf, ängstlich zu sein. Suchen Sie die Vorteile, die Ihnen Social Media für Ihre berufliche Zukunft bringt. Im Zuge des demografischen Wandels kommen immer mehr junge, gut ausgebildete, arbeitswillige Menschen auf den Arbeitsmarkt. Der so genannte „War of Talents“ wird für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer eine neue Herausforderung.

Netzwerken Sie, stellen Sie Ihr Know-how unter Beweis, gehen Sie neue Wege. Im Zeitalter der Transparenz wird man Sie finden.

Foto Credit: BenJTsunami

24 Mrz

Alle Gerüchte über das iPhone 5 | interessante Infografik

KategorienAllgemein
Tags: